Sechs Wochen nich am Wasser, unglaublich und unvorstellbar. Aber genau so war es! Fast so wie im Winter, wenn die Gewässer zugefroren sind. Und selbst da fängt nach spätestens vier Wochen ein Karpfenangler an nervös zu werden. Im Sommer, wenn man ans Wasser könnte wiegt das alles noch wesentlich schwerer. Aber so war es jetzt nun Mal, an den Wochenenden immer was los und in der Woche fast immer lange Arbeiten.
Doch jetzt sollte es was werden, Montagabend sollte es losgehen. Doch wieder kam was dazwischen. Gut, dann wird aber zumindest schon mal das Auto gepackt für Dienstag. Da ich glücklicherweise Mitglied in einem kleinen Angelverein bin, wo das Gewässer komplett eingefriedigt ist und man das Tor abschließen kann waren zwei Nächte geplant. Tagsüber arbeiten und späten Nachmittag fischen. Das Brolly kann stehen bleiben und nur die Ruten einschl. Rod-Pod und das Futterboot werden in einem vorhandenen Container eingeschlossen. Um halb Fünf war ich dann Dienstag am Wasser und der Aufbau konnte beginnen. Besuch gab es dann auch noch, meine Tochter Sarah und Herry kamen vorbei. Des Weiteren passierte erstmal gar nichts, außer das Herry in der Stadt fuhr um Pizza zu holen.
Gegen elf bin ich dann auf die Liege um zu pennen, hat auch hervorragend geklappt, bis irgendwann nach drei Uhr morgens. Fullrun, hoch, in die Schluffen und zu den Ruten. Mittlere Rute gegriffen und Anschlag ... nix, ein anderer Delkim schrie sich immer noch die Seele aus dem Leib. Ich hatte die falsche Rute angeschlagen. Mist, schon wieder mal. Also jetzt schnell die rechte Rute hoch, der Fisch saß. Nach kurzem Drill hatte ich einen schönen 24 pfd. Spiegler auf der Matte liegen.
Das ich die falsche Rute angeschlagen habe führe ich zum einen auf den um diese Zeit vorherrschenden Tiefschlaf zurück, zum anderen auf die Delkims. Bei denen kann es bei einem Fullrun passieren, das sich alle weiteren Bissanzeiger auf dem Rod-Pod mit melden. Mir zumindest ist es so schon mal eher passiert. Das die falsch angeschlagende Rute am Seerosenfeld lag, spielt sicherlich auch noch eine Rolle mit, da man hier sehr schnell sein sollte. Für die Nacht blieb es bei dem einen Fisch, um halb sechs bin ich dann raus, Klamotten weggepackt und ab nach Hause zum duschen und dann zur Arbeit. In der zweiten Nacht konnte ich dann noch einen Fisch fangen, der auf einem Plateau in über 200 m Entfernung biss. Dieser Fisch etwas leichter, doch der Drill war wesentlich schöner. bedingt durch die große Entfernung.
Noch ein Wort zu dem Vorfach, welches ich z.ZT. für Pop Ups benutze. Es handelt sich hier um das so genannte Whity-Pool*Rig, von denen ich mal ein paar fertig gekauft habe. Am Anfang war ich echt skeptisch und habe mich nicht wirklich getraut es zu benutzen. Wenn Ihr das Rig auf dem Foto betrachtet, wisst Ihr warum. Aber das Ding funktioniert wie der Deibel, ich hatte noch keinen Fehlbiss oder sogar Aussteiger mit dem Rig und habe mittlerweile 4 von meinen Fischen diesem Rig zu verdanken. Unterhalb des Hakens muss nur ein kleines Blei angebracht werden, um das Rig am Grund zu halten. Alles in allem fällt es mir doch schwer über Nacht zu fischen und dann morgens zur Arbeit zu gehen. Man wird halt nicht nicht jünger ... und hätten wir André und Herry nicht in unseren Reihen, so könnten wir uns schon fast Carp-Opas nennen.
Euch wünsche ich weiterhin alles Gute und immer gute Laune am Wasser...genießt es !
Das lange Warten hatte nun ein Ende. Es war der 1.6.2011 und das Treffen mit den Carp-Hunters aus Munster stand an. Wir trafen uns in Detten bei Brüggemann um Gastkarten zu erwerben, danach mussten die Hunters noch einige Besorgungen machen bevor wir dann zum See fahren konnten. Dort angekommen wurden die Plätze eingenommen und die Zelte aufgestellt. Peitsche und Anfti mussten erst die Domes woanders aufbauen, da der geplante Platz belegt war.
Wir haben mit den Jungs gesprochen und die sagten dass sie am nächsten Tag abbauen. Also Prima nächsten Tag die Brocken umpacken und alles ist gut. Die ersten beiden Nächte waren ruhig also konnten wir fast durchschlafen aber auch nur fast.
Denn am Freitagmorgen um 6 Uhr wurden wir wach gemacht, Sven hatte einen Run. Nach hartem Drill konnte er einen wunderschönen Spiegler keschern und brach damit seinen PB :-). Herzlichen, die Cola war echt lecker ;-).
Zwei Stunden später konnte Anfti einen schönen Spiegler landen. Gollo und Pascal haben Freitag auch noch jeweils einen Fisch gefangen, leider habe ich davon keine Fotos :-(
Am Abend lag dann das obligatorische Grillen an. Boris unser Grillmaster lud ein, es gab zu leckeren Bratwurst und co. auch was leckeres kühles Blondes ;-) Die Freundschaft muss nun mal auch gepflegt werden.
In der Nacht auf Samstag konnte Sven noch einen Fisch fangen, super Sache und auch Gollo hat mit einem Spiegler seinen PB gebrochen, auch an dieser Stelle Herzlichen :-)
Am Samstag wurden noch einige schöne Karpfen zum Landgang überredet. Es waren auch schön Kugelbäuche dabei ;-)
Am Abend fing Peitsche sogar den einzigen Schuppi der Session, was für eine Rakete wow. Der letzte Morgen brachte auch noch einen Spiegelkarpfen und somit haben wir insgesamt 14 wunderschöne Karpfen fangen können. Es war eine Session mit allem was das Herz begehrt, obwohl nicht alle das Glück hatten, einen Fisch zu fangen.
Und ich bin mir sicher, ÄH, wir sind uns sicher das dieses Treffen mit den Carp Hunters aus Munster nicht das letzte Treffen war. Also in diesem Sinne.
Nach einiger Planung, Boilie Herstellung und Infos über dem Echternach See war es dann soweit.Peitsche, Herry, Boris und Ich trafen uns am Vortag um unser Tackle in den Autos beziehungsweise im Anhänger zu verstauen.Boris fuhr nach Hause.
Rappel voll der Wagen natürlich ;-)
Herry und Peitsche schliefen bei mir. Also los, Karpfenfilm rein, Kaltschale her und der Abend war gerettet :-) Das böse Erwachen kam dann als der Wecker um 3.15 Uhr klingelte ;-( Ich dachte nur " Satan " die Nacht schon vorbei ?! Na egel, schnell Kaffee trinken, Wasser ins Gesicht,Kauleiste geputzt und dann um 4 Uhr ging es los nach Luxemburg.
Kurz bevor wir am Echternach See ankamen haben wir noch in Ruhe gefrühstückt, um uns dann gestärkt dem See zu widmen. Es waren viele bekannte Gesichter da und nach der allgemeinen Begrüßung fing es langsam an zu kribbeln, denn nach dem Vorwort von Jörg Rubbers wurden die Plätze gelost.
Peitsche und Herry zogen Platz 18, Boris und Ich Platz 10 naja, also ran an die Karpfen.
Es wurden 13 Karpfen gefangen zwischen 1,8 kg und einen Traum Schuppi von 27,2kg.Wir sind leider ohne Fisch geblieben, Schade aber so ist es nun mal. Nichts desto trotz war das ein geiler Event mit super Hilfestellungen ;-), wir hatten viel Spaß. Ein super Service, denn es gab Essen auf Räder. Jojo ist mit dem Grill auf einem Anhänger von Platz zu Platz gefahren und so konnte jeder der mochte, was frisch Gegrilltes bekommen.Und zu erwähne ist es, dass es rund um den See Toiletten gibt und man hätte in der Jugendherberge Duschen können.Also einen See der viel Angenehmes hat, sowohl Service als auch schöne Fische.So dass wir uns vorstellen können, das der Echternach See uns nächstes Jahr wieder sieht. In diesem Sinne.
mfg und dicke fische carp-onkelz anfti
PS.; Ach ja schöne Grüße an die Münchner Mane und Sven ihr ward die Plopper vom See ;-) halt (nicht nur) die Ohren steif und die Ruten Krumm man hört sich
Anfti´s Tanz in den Mai
;-)
Es ist Samstagmorgen, da hab
mir gedacht, ich könnte doch Angeln fahren.
Schnell bei den Jungs
angerufen, haben aber alle keine Zeit ;-(
Na egal fahre ich halt
alleine. Die Angelbrocken ins Auto und ab zum Vereinsgewässer.
Einmal mit dem Echo übers
Wasser und die Stellen für meine
Ruten sind gefunden.
Die Ruten wurden beködert
und nun warten was da so kommen könnte.
Es war ziemlich windig ich
hatte Probleme den Schirm aufzustellen,
mit einer Hand den Schirm
festgehalten und mit der anderen Hand die Heringe im Boden gerammt, man man!
Trotz allem stand um 16.30
Uhr die Hütte und die Ruten waren scharf, so nun mal was Kühles hmmm :-) .
Dann anderthalb Stunden
später ging die mittlere Rute, die ich an der Insel postiert hatte, im
Affentempo los.
Der Anhieb sitzt, ich
konnte durch das Gebüsch gucken und sah wie der Karpfen hinter der Insel aus
dem Wasser sprang, ich so „ wie schnell ging das denn „ jetzt bloß nichts überstürzen.
Langsam zog ich ihn ran. Hinter
mir waren schon ein paar Schaulustige ;-) und wollten wohl wissen was da am
Haken saß.
Als ich dann den Karpfen
näher hatte und ihn dann richtig sehen konnte dachte ich nur, ach du Scheiße,
die Bremse etwas lösen und bitte nicht
aussteigen!
Nach gut zwanzig Minuten war
es dann soweit ein schöner Spiegler
glitt mir über meinen
Kescherrand.
Ich war sehr zufrieden und
die Zuschauer kamen aus dem Staunen nicht mehr raus, da lag er dann auf der
Abhakmatte, mein Puls kam langsam wieder runter und zur Feier des Tages erst
mal ein Kühles Blondes.
Das war Anftis Tanz in den
Mai :-)
Also bis denne
Mfg und dicke fische
Carp-onkelz
Anfti
So, es steht fest, von Samstag auf Sonntag meine erste Nacht 2011, aber vorher mit meinem Sohn Jan-Philip zum Fußball. Es war ein super Spiel, unsere Minikicker haben 9:0 gegen Preußen Borghorst gewonnen :-) Dann schnell nach Hause, hektisch die Angelsachen gepackt. ( Hauptsache alles dabei !? )
So gegen 16:oo Uhr wurden in Ruhe die Fallen gestellt, danach habe ich mir ein Tee genehmigt.Was für eine Stille!! Langsam ging die Sonne unter und es wurde kälter. Ich beschloss mich in meinem Zelt zu legen. Während ich mich in meinem Schlafsack einmummelte und ich im Hintergrund aus dem Radio hörte, das Deutschland 4:0 gewonnen hatte , schlief ich ein.
Kaum eingeschlafen ( Adrenalin pur ) ein Fullrun der rechten Rute auf Tigernuss,ab in die Schlappen, was soll ich sagen, nach kurzem Drill lag ein schöner Spiegler auf der Matte :-) Nachdem ich den Fisch versorgt hatte, legte ich mich ins Zelt und ließ den Run Revue passieren,dabei schlief ich wieder ein.
In der Nacht bekam ich noch zwei Runs die ich leider nicht verwerten konnte. Am nächsten Morgen beim Kaffee, ich war sehr zufrieden, einen Spiegler, dazu noch zwei Runs, und das an einem See den ich zum ersten Mal befischt habe. Also in diesem Sinne, allzeit straffe Leinen ;-)
Und auch noch einer von einer Truppe, die nicht wirklich mit
spektakulären Fängen auf sich aufmerksam macht.
Ob ich das schlimm finde……nein.
Wir haben im fast abgelaufenen Jahr zwei größer angelegte
Sessions gehabt, einmal das Treffen mit den Carp-Hunters aus Munster in Gartow
und dann unseren Besuch in Mc-Vorpomm.
Sicherlich sind wir alle enttäuscht, an beiden Events keinen
Fisch gefangen zu haben, ist schon etwas deprimierend, zumal man natürlich Zeit
und Geld investiert, solche Sessions stattfinden zu lassen.
Und trotzdem, das gemeinsame Fischen mit Freunden ist ein
Gut, dass man nicht unterschätzen und sich erhalten sollte. Man spricht nicht
nur übers Fischen sondern auch über andere Dinge, kann sich Rat holen und vieles
andere mehr.
Es steht natürlich außer Frage, dabei noch Fische zu fangen
würde die Sache abrunden.
Aber nicht um jeden Preis, und vor allem müssen es nicht nur
die Riesen sein, die zählen.
Wir haben alle schon große Fische gefangen und können uns
aber trotzdem immer noch über kleine Fische die wir fangen, freuen.
Mich kotzt es mittlerweile an, wenn man eins von diesen
Karpfenheften aufschlägt. Nur große Fische und Werbung, oder Tackletests, die
dann teilweise so was von subjektiv ausfallen, geht garnicht.
Ich habe zwei Berichte in einem bestimmten Heft über ein
Futterboot mit Echo gelesen, muß ein Sahneteil sein. Ich wäre sicherlich schwer
beeindruckt gewesen, allerdings haben Anfti u. Herry so ein Teil besessen und
das Ding war mehr im Postauto zur Reparatur unterwegs als das es am Wasser war.
Beide haben dieses Boot dann letztendlich zurück gegeben
Ich finde das Schade, zumal ich mich oft Frage, ob bei den
sogenannten „Großen“ der Karpfenszene wirklich noch das Fischen um des Fischens
Willen im Vordergrund steht, oder nur der Kommerz.
Ich weiß nicht, ob diese Leute noch Freunde am Wasser haben. Und trotzdem haben wir auch Fische gefangen, und da wir fast
alle liiert sind, glaube ich, kann sich das Ergebnis auch sehen lassen. Wir
sind ja nicht jedes Wochenende am Wasser. Die größte Überraschung in diesem Jahr war sicherlich der
Graser von Axel aus dem Weißen Stein. Ich bin jetzt 16 Jahre in dem Verein und
kannte den Fisch überhaupt nicht. Er wurde vorher auch noch nie gefangen oder
zumindest als Graser erkannt.
Der Vorstand des Vereins ist sich sicher, das vor etwa 15
Jahren bei einem Karpfenbesatz vielleicht 10 kleine Graser mitgeliefert wurden,
es hat aber keiner mehr daran gedacht, zumal das Gewässer nicht gerade vor
Pflanzenreichtum trotzt.
Umso schöner ist der Fang natürlich und als der Fisch wieder
im Wasser war und wir erst da richtig realisiert hatten, was Axel da gefangen
hatte, wurde erstmal das Fläschen Jim aufgemacht.
Aber auch Anfti hatte sicherlich ein erfolgreiches Jahr,
konnte er doch mit seinem ersten Fisch in diesem Jahr seinen PB deutlich
verbessern.
Weißer Stein macht halt immer noch Spaß, obwohl da einige merkwürdige
Dinge vor sich gehen.
Unsere Freundschaft mit den Carp-Hunters aus Munster
intensiviert sich auch immer mehr. Nach unserem Event am Gartower See waren die
Jungs noch zweimal hier bei uns. Leider konnte ich beide Male aus Zeitgründen
nicht mitfischen, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Planungen für irgendwelche längeren Events wie McPomm laufen
z.Zt. bei uns nicht, zumindest ist nichts geplant. Das einzige worüber
nachgedacht wird, ist mal wieder an den Carp-Open teilzunehmen, bei denen ich
noch nie war. Ich bin zwar nicht unbedingt ein Freund von Wettkampfangeln, aber
hier gibt es bestimmt auch Möglichkeiten, sich mal anderweitig auszutauschen.
Am 11.12 hatten wir dann unsere Weihnachtsfeier, Axel hatte
geladen. Und das ganze hat dann mit Damen stattgefunden. Bei Käsesuppe
„Housemade by Carpdaddy“, Wein und Bier, Fotos und Videos der Onkelz war das
ein gelungener Abend, haben viel gelacht und die Mädels hatten auch Spaß.
Danke an Karin und Axel für die tolle Bewirtung.
Unser Abschlussangeln vom 17-19.12 hat aufgrund des frühen
Wintereinbruchs nicht stattfinden können. Aber es gab eine Winterwanderung vom
Weißen Stein aus entlang der Ems bis zu mir nach Hause. Und das war bei
strahlendem Sonnenschein vom
allerfeinsten,
letztendlich ein super Abschluss für ein recht
ereignisreiches Jahr.
Wir wünschen allen einen guten Rutsch
ins neue Jahr 2011.
Ein ganz besonderer Gruß geht von hier aus zu den Carphunter
in Munster.
Donnerstag um 21:00 Uhr kamen die Jungs Sven und Manuel an. Zur begrüßung erst einmal ein, zwei Bierchen ;-) Beim Grillen wurde über die Fahrt nach " Italien" gesprochen, die sich als ziemlich schwierig herausstellte, denn es regnete aus Kübeln man konnte kaum was sehen. Die Carp Hunter´s sind dann gegen 24:00 Uhr mit nötiger Bettschwere in die Falle und ich traute meinen Augen nicht als ich die Kellertür aufmachte. Wie bei Männekenpiss,pisste es aus der Kellerwand. Meine Frau und Ich stellten zuerst Eimer darunter aber wir kamen gegen die Wassermassen gar nicht an.Dann der Einfall :-) einen Trichter besorgt, Schlauch dran und ab in die Sickergrube puh. Um 1:30 Uhr war alles soweit das wir ins Bett gehen konnten, hatten aber vorsichtshalber den Wecker auf 3:30 Uhr gestellt um noch mal nachzuschaun ob der Trichter gehalten hat. Es war aber zum Glück alles in Ordnung. Nächste Morgen dann aufstehen, oh man Müde noch vom Vorabend, aber egal, gleichgehts zum Fischen :-) So Früstücken, Sachen packen und los. Na denkste !! :-( Der Tennishallenmanager meldete sich, die Halle steht unter Wasser, oh Gott! Die Carp Hunters aus Munster halfen mir, danke noch mals Jungs. Mit Nass-Trockensauger bewaffnet und so gut es ging, saugten wir den Hallenboden trocken.
Ja endlich so um 16:00 Uhr trafen wir am See an. Schnell die Zelte aufbauen bevor es wieder anfängt zu regnen und danach habe wir die Fallen aufgestellt. Jetzt erst einmal ein leckeres Blondes und etwas zu Essen und dann abwarten was da noch so kommt.Die erste Nacht war leider tote Hose naja kann ja noch. Boris hat uns mit Kaffee und belegten Brötchen beköstigt, danke super lecker :-)
Nach dem Frühstück und vielen hin und her, hat sich Sven umgesetzt und die Ruten wieder scharf gemacht.Keine 20 Minuten später, Axel war gerade im Anmarsch, kreischte die Rute von Sven und siehe da nach kurzem Drill den ersten Spiegelkarpfen der Session, Petri. Der Fisch wurde gut versorgt und die Rute wieder am Platz gelegt. Was für ein Service, Axel hat uns selbstgemachte Gulaschsuppe mitgebracht, oh man was lecker :-) Nach dem Mittagessen rannte die Rute von Manuel los und was passiert, kurz vor dem Kescher, Fisch ab, KOTZ!!
Na ja es geht nun mal weiter im Leben, Rute wieder raus. Das ging leider Manu und mir einige Male, keine Ahnung warum, falscher Haken, falsches Vorfach? Haben es dann auch gewechselt, was soll ich sagen bis auf einer Brasse, kam kein Karpfen bei uns in den Kescher außer Sven der konnte noch zwei Karpfen überlisten. Also alles im allem war es eine gelungene Session mit viel Spaß, Freude aber auch mit kleinen Hindernissen. Wir freuen uns schon auf ein nächstes Treffen mit den Carp Hunters Munster.
An die sind wir wohl gestoßen...... Mecklenburg-Vorpommern, Barniner See.
5 Carp-Onkelz, eine Woche, 19 Ruten im Wasser, kein Fisch !!!
Der Bericht über unsere Session sollte ganz anders ausfallen, aber über gefangene Fiche können wir leider nicht berichten. Wir sind mal wieder Schneider geblieben.
Probiert haben wir alles, nah gefischt, weit raus gefischt, teilw. über 200m weit. Es lagen Ruten direkt an der Schilfkante, auf hartem und auch auf weichem Grund. Doch Bisse blieben aus, außer einen Lauf bei Herry. Der Fisch ist aber ausgestiegen, leider. Wir wissen einfach nicht, was wir falsch gemacht haben, oder was falsch war.
Es kann aber nicht nur an den verschiedenen Wetterlagen gelegen haben, die wir hatten, von 30 Grad bis zu richtig Sturm, bei dem übrigens zwei Pods umgefallen sind. Nein, die anderen 4 Jungs am See haben gefangen, nicht viel, aber sie haben gefangen und sind damit um Längen voraus. Hochachtung!
Das positive an der Tour allerdings war, das wir uns untereinander richtig prima verstanden haben. Es war ja das erste mal das alle gemeinsam und in dieser Konstellation unterwegs waren.
Im nächsten Jahr wird das ganze wiederholt, aber an unseren Gewässern hier bei uns vor der Tür. Die sind wohl leichter, und vielleicht können wir "nur" Einfach. Unsere Grenzen sind uns auf jeden Fall aufgezeigt worden.
Ein paar Bilder hängen wir trotzdem dran, vom Campingurlaub in MV. ;-)
Es ist eingetreten,was so nicht gedacht war....9 Angler,27 Ruten, drei Nächte, kein Carp. Aber der Reihe nach :
Mittwochs war Anreise nach Gartow,geplante Ankunft war
gegen 20 Uhr,doch Dank moderner Stauumfahrungs-navigationsgeräte waren
wir dann um 21.30 Uhr am See.
Die Jungs aus Munster waren eher da und hatten die Erlaubnisscheine abgeholt.Die Begrüßung fiel dann relativ kurz aus,es fing mächtig an zu dämmern.
Es gab dann eine schnelle Sichtprüfung der Angelplätze,so ungefähr wußte man dank Google Earth schon wohin.Die Camps mussten dann leider im Dunkeln aufgebaut werden,alles im Akkord.
Die restlichen Klamotten wurden noch nachgeholt,wobei
sich dann mein B.Ritchi Giant-Truck verabschiedete,und das nicht mal
voll gepackt,weil der größte Teil schon am Wasser war.Meine Ruten sind
Dank des gut gepolsterten Futterals heile geblieben.Scheiß Teil für viel
Geld.
Nachdem alles soweit erledigt war haben wir uns dann zusammen gesetzt und erstmal das Wiedersehen mit Bier und Jim gefeiert,an Fischen war eh nicht mehr zu denken.
Morgens dann Schlauchboot und Futterboot mit dem Echolot klar gemacht und dann kam der erste Schock, der See hier eine Badewanne,Wassertiefe von etwa 1.7-2.3m Tiefe ohne ersichtliche Kanten oder ähnlichem.
André und Herry haben dann eine Erhöhung von 1.5m gefunden,die auch Schlammfrei war.Sonst war da nicht wirklich viel,außer an vielen Stellen halt Schlamm,der dann z.T.faulig roch.
Irgendwann waren alle Pinne im Wasser und man konnte sich wieder dem Smalltalk widmen.Sonst passierte, außer das der Wind immer stärker zunahm,es zeitweise regnete und es kälter wurde,eigentlich nix.
Die erste Nacht sollte es dann bringen,aber nullrunde.Die Ruten wurden eingeholt,wieder mit den Echos auf Wasser um was interessantes zu finden und leichteste Erhebungen,die man fand ,wurden dankend angenommen.Also Ruten wieder rein ins Wasser.
Am späten Nachmittag wurde dann gegrillt,die Hunters hatten eingeladen und Sven versuchte sich als Grillmaster.
Hat er wunderbar gemacht,war sehr lecker (-: Danke Sven :-)
Das war leider auch schon das Highlight dieser Session.:-)
Um es kurz zu machen,es passierte Fischtechnisch rein gar nichts,das Wetter wurde immer schlechter,am Samstag hat es fast 24 Std. geregnet und die ersten drei sind nach Hause gefahren. Sonntag morgen gegen 8 Uhr hörte es auf zu regnen,dann wurde in aller Eile abgebaut und natürlich, jetzt kommt die Sonne :-) astrein!!! Auf dem nachhause Weg haben wir dann noch zusammen gefrühstückt,das war es dann erstmal. Fazit:keine Fische gefangen,aber die Session und auch der Gartower See bleiben in guter Erinnerung. Der See ist eigentlich wunderschön und bei besserem Wetter..... wer weiß!
Danke nochmals an die Jungs aus Munster,und es wird im nächsten Jahr bestimmt ein weiteres Treffen folgen.
Wir konzentrieren uns jetzt auf das nächste Highlight in diesem Jahr in drei Wochen, die Reise nach Mc Pomm. Wer weiß,vieleicht haben wir da ja mehr Glück.
Es steht wieder an, das Treffen der Carp-Giganten!:-) Sollte man dazu Revanche sagen... nein, ich glaube nicht. Wir bestreiten ja keinen Wettkampf gegeneinander, sondern wollen einfach zusammen fischen, quatschen, Erfahrungen austauschen und sicher das eine oder andere Kaltgetränk zusammen trinken.
Abgemacht war das ja eigentlich schon im letzten Jahr, und jetzte hat es auch planungsmäßig ganz gut hin gehauen. Der Termin fürs Treffen war alles in allem doch, nach kleineren Problemchen, schnell gefunden. Simone verzichtet an Ihrem Geburtstag auf Ihren Anfti! (finde ich bemerkenswert)
Leichte Schwierigkeiten bereitete dann durch den gewählten Zeitpunkt aber die Gewässerwahl, da am 13. Mai (Vatertag!) bei den Jungs in Munster am Flüggenhofsee wohl nur Saufgelage stattfinden. Die Hunters befischten dann probeweise ein anderes Gewässer in der Nähe, aber das Loch ist jetzt schon fast komplett mit Kraut zugewachsen.
Alternativ bot sich dann wieder Emsdetten an, aber irgendwie war das nicht das, was alle wollten, denn letztendlich sollten wir ja den Besuch abstatten. Jetzt haben wir ein ewa 60 ha großes Gewässer im Wendland gefunden... und Karpfen sind da auch drin. Nachdem ich mit dem ersten Vorsitzenden des ansässigen Angelclubs telefoniert hatte, war dann auch schnell klar, dass Gewässer passt in allen Belangen! Auch das Erwerben der Gastkarten geht hier völlig unproblematisch von statten, ganz tolle Sache, zuaml die Karten auch noch unglaublich günstig sind.
Allerdings die Entfernung zum See von Emsdetten aus recht groß, wir müssen ca. 4 Std. Fahrtzeit auf uns nehmen, und knapp drei Wochen später sind wir ja schon wieder auf Tournee...... Mc Vorpomm!!!
Trotzdem, wir freuen uns jetzt ersmal riesig auf das Wiedersehen mit den Hunters aus Munster und werden sicher mit dem einen oder anderen Bildchen, auf denen hoffentlich auch der eine oder andere Fisch zu sehen ist, einen Bericht über sie Session auf den jeweiligen HP´s veröffentlichen.
Jungs, stellt die Getränke kalt.... wir kommen!!!!!!!!!!
Am Montag, den 1.3.2010 ging das Telefon,
Anfti mit der guten
Nachricht…….die Seen sind frei!
Abends zum Weißen Stein, ob auch hier das Eis runter ist,
und für die Carp`s dann
erstmal zwei, drei Hände voll Pellets als Begrüßung ins
Wasser.
Dann wurde etwas telefoniert, wer am Wochenende mit ans
Wasser geht.
Anfti keine Zeit, Boris krank und Carpdaddy u.Herry wollten
zu einem anderen See.
Aber Maiky hatte Zeit. Freitagmittag sollte es dann
losgehen, zwei Nächte.
Und dann, ab Mittwoch trudelten die Wetterberichte fürs
Wochenende ein…..fürchterlich.
Donnerstags haben dann Carpdaddy u. Herry Ihre Session
abgesagt, weil Ihr Gewässer
Eisbildung im Uferbereich hatte.
Herry hat sich denn bei uns eingeklinkt, da am Weißen Stein
Freitagmorgen alles noch gut war.
Und dann nahm das Unheil seinen Lauf, beim Ruten raus fahren
ging es dann ab!
Schnee, als ob wir den ganzen Winter über noch keinen gehabt
hätten.
Naß wie die Katzen gabs dann im Unterstand Tee mit Rum,
Glühwein mit Schuß und andere nette Sachen.
Irgendwann Samstagmorgen hatte Maiky wider Erwarten einen
Fallbiss, konnte aber nicht anschlagen, da der Rollenbügel eingefroren war. Da
bekommst dann nen Hals.
Nachmittags haben wir dann einige Ruten neu rausgefahren,
bevor ein Schneeschauer runter ging, wie ich es noch nie gesehen habe.
Die Wassertemperatur war mittlerweile durch den eisigen
Nordostwind von 4 C° auf 3 C° gefallen.
Irgendwann gegen 11 Uhr gings dann ins Bivvy, und siehe
da…Heizung ausgefallen. Klasse!
Um viertel nach drei dann der Bissanzeiger, erst zweimal,
dann kurzer Dauerton. Dann Ruhe, aber der Swinger war noch oben. Also Rute
aufnehmen und leicht anschlagen. Von der anderen Seite kam zaghafte Gegenwehr,
Fisch!! Karpfen?
Jau, kurze Zeit später lag er auf der Matte.
Morgens dann gewogen, 17 pfd. Ich war echt glücklich…..sag
niemals nie!
Wir wünschen Euch allen eine geile Saison!
Nie aufgeben!